Der Jahreswechsel wird lecker!

Der Jahreswechsel wird lecker!

Der Jahreswechsel wird lecker!

Wieder ist ein Jahr rum und überall wird gefeiert. Große Party, in der Familie, mit Freunden oder im Urlaub und bei Paul und vielen anderen gibt es um Mitternacht einen Berliner. Zumindest heißt dieses Hefegebäck bei Paul so, weil er aus dem Norden kommt. Pfannkuchen oder Krapfen heißen sie auch, je nachdem wo in Deutschland man unterwegs ist.

Wieso ist das Tradition? Weiß Paul nicht, ist auch egal, solange es lecker ist.

Falls Du zu spät dran warst und Dir keine Berliner beim Bäcker vorbestellt hast, rettet Paul Dir die Haut und erzählt Dir auf seinem Blog, wie Du Berliner selbst backen kannst. Bring Zeit mit, die Dinger sind kein Fastfood!

Rezept für ein paar Berliner:

Willkommen in Pauls Apotheke Backstube. Heute: Berliner! Vorab noch einmal der Hinweis von Paul, dass die Berliner durchaus zeitaufwendig in der Herstellung sind. Fast eine Stunde wirst Du daran herum werkeln, dazu kommt ein volles Fußballspiel an Gehzeit (ohne Pause und Verlängerung), also 90 Minuten für den Teig. Wenn das für Dich passt, dann leg los:

Zutaten für 12 Berliner:

•  500g Mehl (405)
•  42g frische Hefe (1 Würfel)
•  50g brauner Zucker
•  200ml fettarme Milch
•  70g Butter oder Margarine
•  5 frische Eigelbe
•  1 Prise Salz
•  1 TL Abrieb einer unbehandelten Zitronenschale

Für die Füllung:

Hier darfst Du Deinem Geschmack und Deiner Fantasie folgen. Fruchtaufstrich ohne Stücke ist das Übliche, aber Du kannst auch einen Vanille-Pudding reinspritzen oder für den Party-Killer einen mit Senf anrichten.

Zum einfachen Befüllen der fertigen Berliner empfiehlt Paul eine Garnier- und Krapfenspritze.

Zur Verzierung:

Puderzucker für den Zuckerguss oder feinen Zucker zum Bestreuen oder was auch immer Dir gefällt

Was noch?

Geschmacksneutrales Pflanzenfett zum Ausbacken z.B. Sonnenblumenöl. 

Ran an den Teig:

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. In die Mulde 3 Esslöffel fettarme Milch und einen Teelöffel braunen Zucker geben. Die frische Hefe hineinbröseln und aus dem Ganzen mit den Händen einem Teig kneten.

Nun lässt Du den Teig 15 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Nachdem der Vorteig gegangen ist, gib die restliche Milch und den Zucker, das Salz, den Zitronenabrieb, die 5 Eigelbe und die Butter (oder Margarine) hinzu und verarbeite alles mit dem Handrührgerät zu einem geschmeidigen Teig. Je länger desto besser. Er ist fertig, wenn er sich gut vom Rand der Rührschüssel löst.

Streu Mehl auf Deine Arbeitsfläche und knete den Teig mit Deinen Händen noch einmal kräftig durch. Jetzt formst Du eine Kugel und lässt den Teig wieder an einem warmen Ort abgedeckt 60 Minuten gehen.

Den aufgegangenen Teig nochmals auf der Arbeitsplatte durchkneten und danach 2cm dick ausrollen.

Jetzt brauchst Du ein Glas, eine Schüssel oder etwas anderes mit ca. 7 cm Durchmesser, um Kreise aus der flachen Masse zu stechen. Diese lässt Du noch einmal 10 Minuten gehen.

Die Zeit kannst Du aber sinnvoll nutzen, um einen großen Topf vorzubereiten. Gib das Pflanzenfett hinein. Erhitze dieses auf ca. 180°C. Mach das Ding nicht zu voll, beim Ausbacken kann das Fett schon mal durch die Gegend spritzen.

Wenn Du kein Backthermometer hast, dann verwende einen Holzstab, halte ihn ins heiße Öl, wenn sich daran kleine Bläschen bilden, dann ist die Temperatur gut.

Die Berliner nun mit der Schaumkelle ins heiße Fett geben. Nicht zu viel auf einmal, sie müssen frei schwimmen können. Wenn Du kurz den Deckel schließt, dann gehen sie besser auf. Aber nicht verbrennen lassen. Sobald die Unterseite goldgelb ist, die Berliner mit der Schöpfkelle oder einem Metall- oder Holzlöffel (kein Kunststoff!) wenden und zu Ende backen.

Die fertigen Berliner mit der Schaumkelle aus dem Fett nehmen und auf Küchenkrepp legen. 

Leicht abkühlen lassen und dann mit der Küchenspritze füllen und nach Lust und Laune entweder mit Zucker bestreuen, Zuckerguss einpinseln oder was auch immer Du machen möchtest.

Paul wünscht einen leckeren Jahreswechsel!
 

 

 

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