Grummeln im Bauch, das kennst Du doch auch

Grummeln im Bauch, das kennst Du doch auch

Grummeln im Bauch, das kennst Du doch auch

Heute hat es Paul erwischt.

Irgendwo da unten in der Bauch Gegend spielt heute alles verrückt, es blubbert und grummelt. Paul ist jetzt schon zum fünften Mal von einer kleinen Sitzung zurück – ohne Ergebnis.

Das könnte ein Infekt sein, eine Kolik oder hast Du etwa Schmetterlinge im Bauch, Paul?

Genau, Du hast richtig gelesen. Entweder eine Krankheit, etwas mega-Unangenehmes oder die Kehrseite, etwas total Schönes. Paul spürt es mit dem Bauch. Komm, das kennst Du doch auch. Stress, Prüfungsangst, Lampenfieber, Unwohlsein schlagen sofort auf den Magen, genauer auf den Darm, unser zweites Gehirn. Gleichermaßen geht bekanntlich auch die Liebe durch den Magen.

Dahinter steckt jenes Organ, das uns eigentlich nur mit dem Ausgang bekannt ist und augenscheinlich nichts anderes als Sch*** produziert. Ja, im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei sollten wir dieses Organ, das sich in unglaublicher Länge hinter unserer Bauchdecke windet, keineswegs unterschätzen!

Immunsystem und Darm

Unsere Gesundheit hängt zum Großteil vom Darm ab. Eine gesunde Darmflora liefert ein intaktes Immunsystem. Wiederum kann eine einseitige Ernährung dazu führen, dass wir krank werden.

Warum ist das so?

Nun, im Magen-Darm-Trakt sind zahlreiche Mikrobakterien, die ernährt werden wollen. Da gibt es Gute und Böse. Ganz platt formuliert: Geben wir den Guten das richtige, ballaststoffreiche Futter (wie Vollkornprodukte, frisches Gemüse, Leinsamen), dann vermehren sich diese und haben ein gutes Leben. Futtern wir viele stark verarbeitete Lebensmittel wie Fastfood, viel Zucker und Zusatzstoffe, dann vermehren sich die bösen Bakterien und verdrängen die Guten, Gärungs- und Fäulnisprozesse entstehen, es kommt zu einem Ungleichgewicht.

Auch eine bakterielle Erkrankung, bei der Antibiotika verschrieben werden, kann dazu führen, dass nicht nur die angreifenden Bakterien eliminiert werden, sondern auch viele der positiven Bakterien in Deinem Magen-Darm-Trakt. 

In beiden Fällen heißt es, die Darmflora wieder aufzubauen.

Gesunde Ernährung

Was so einfach zu lesen ist macht es im Umgang mit unserem Essen nicht leichter. Neben der Ernährung kommen Veranlagung sowie weitere Umwelteinflüsse von Stress über Wetter  bis Umweltverschmutzung dazu, die auf den Darm schlagen können. Die Darmgesundheit ist eigentlich noch viel zu wenig erforscht.

Paul hat dennoch ein paar Tipps, die Dir zumindest eine Idee geben können, was gut und was schlecht für Deinen Darm und Deine Gesundheit ist.

Grundsätzlich, eine ausgewogenen abwechslungsreiche Ernährung mit Ballaststoffen, dazu ordentlich Bewegung, das gilt immer und sorgt für eine gesunde Darmflora.

Und wenn die Darmflora tatsächlich aus dem Gleichgewicht gerät, sind Probiotische Lebensmittel die Retter in der Not: Joghurt mit lebenden Milchsäurebakterien und Fermentiertes, wie zum Beispiel Sauerkraut. Reicht das nicht aus, können Nahrungsergänzungsmittel nötig sein. Paul hat da ein paar Produkte zusammengestellt:

Darmflora

Guten Appetit und bleib ausgewogen!

So, jetzt haut Paul ein paar Fakten zum Darm raus:

Paul geht einmal von einem durchschnittlichen Menschen aus. Der Darm ist ungefähr sieben Meter lang. Das dürfte eigentlich schon jeder einmal gehört haben. Aber kannst Du Dir vorstellen wie groß die Fläche der zottigen Darmwand ist, würdest Du sie einmal komplett ausbreiten? Damit könntest Du glatt zwei Tennisfelder bedecken, bis zu unglaubliche 500 Quadratmeter Darm-Oberfläche tragen wir mit uns herum.

Unser Körper beherbergt 100 Billionen Mikroorganismen. Im Laufe eines Lebens passieren 30 Tonnen Nahrung und ungefähr 50.000 Liter Flüssigkeit unseren Darm-Trakt.

Das, was Du heute futterst, bleibt durchaus drei Tage in Dir, bis es komplett wieder ausgeschieden ist. 

Wenn Du Dir das Gebilde Darm anschaust, dann erinnert die gefaltete Struktur an ein anderes Organ in unserem Körper. Richtig, das Gehirn. Das ist auch aus mehreren Gründen gar nicht so weit her geholt. Gehirn und Darm entstehen lange vor der Geburt aus den gleichen Zellen. Der Bauch beinhaltet mehrere 100 Millionen Nervenzellen. Das menschliche Gehirn kann schon bis zu 100 Milliarden Nervenzellen aufweisen. Aber das „Bauchgefühl“ birgt noch so einige Überraschungen, in der Forschung ist man erst ganz am Anfang, welche Rolle das „Bauch“-Gehirn in unserem Leben spielt.

Fakt ist auf jeden Fall, dass unser Darm mit unserem Gehirn in einem regen Austausch steht und viele gesundheitlichen Entscheidungen aus dem Bauch-Darm-Trakt zumindest mit beeinflusst werden. Darum schlagen uns auch so schnell Dinge auf den Magen. 

Kurzum, Dein Darm ist ein sehr interessantes und überaus wichtiges Organ. Sei gut zu ihm!
 

 

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