Paul vs. Kalorien

Paul vs. Kalorien

Paul vs. Kalorien

Was sind Kalorien eigentlich? Sind das tatsächlich die kleinen Tierchen, die nachts Deine Kleidung enger nähen? So einfach ist es nicht, da könnte Paul ja den Kammerjäger rufen. Die Kalorie ist eine Maßeinheit, die den Energiegehalt von Lebensmitteln angibt. 

Paul versteht es noch nicht ganz, deswegen hier ein Versuch, es etwas anschaulicher zu machen: Eine Kalorie entspricht der Energiemenge, die erforderlich ist, um ein Gramm Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen.

Erwärmen ist schon mal ein gutes Stichwort – denn alle sprechen ja immer vom Kalorien verbrennen. Unser Körper braucht Kalorien, um lebenswichtige Funktion zu erfüllen: Atmen, Verdauen, Bewegen, Denken, um nur ein paar zu nennen.

Doof nur, wenn wir überschüssige Kalorien übers Essen aufnehmen, also uns mehr Kalorien zuführen als verbrauchen, dann lagert der Körper die Energie als Fettreserve ein. Das ist ein durchaus schlaues Konzept, so steht Energie auch zur Verfügung, wenn wir uns keine von außen zuführen können. Da das heutzutage selten vorkommt, weil wir in einer Überflussgesellschaft leben, müssen wir das zu viel verbrennen oder gar nicht erst aufnehmen. 

Noch mehr Informationen zu Kalorien findest Du in Pauls Blog, schau rein, wenn Du Lust hast.

Paul geht jetzt erstmal ins Gym um die eingelagerte Energie rauszupowern. Wie rückst Du einem zu viel an Kalorien zu Leibe?

Protein, Kohlenhydrate und Fette sind die Hauptlieferanten für Kalorien.

• Ein Gramm Protein enthält in etwa 4 Kalorien. Die Proteine sind ein wichtiger Baustein für den Muskelaufbau und -erhalt, die Wundheilung und die Produktion von Enzymen und Hormonen.

• Kohlenhydrate sind die Energiequelle für unseren Körper. In Form von Glukose wird diese Energie im Blut durch den gesamten Körper transportiert und kann quasi jeder Zelle zur Verfügung gestellt werden.

• Fette sind ebenfalls eine wichtige Energiequelle, die wesentlichen Aufgaben liegen in der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen, der Wärmeisolation und dem Schutz der Organe.

Und wie verpacke ich das jetzt in eine ausgewogene Ernährung?

Das einfachste Ding ist, sich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu halten. Diese Lebensmittel sind kalorienarm und reich an Nährstoffen.

Stark industriell verarbeitete Lebensmittel und Fast Food sind das genaue Gegenteil: nährstoffarm und reich an überschüssigen Kalorien. Hier kommen außerdem oft Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker hinzu, die wir uns verkneifen sollten.

In Mangelzeiten war es sinnvoll und wichtig fürs Überleben, dass energiereiche Lebensmittel erkannt und vielleicht auch bevorzugt konsumiert wurden. Die Kombination Glukose und Fett legt auch heute noch einen Schalter im Gehirn um und flüstert uns ein, dass wir mehr von diesem leckeren Zeug haben wollen. Paul kennt das nur zu gut, die Chipstüte wird erst weggelegt, wenn sie leer ist.

Heutzutage, mit Zugang zu Energie rund um die Uhr drohen unter Umständen Fettleibigkeit, Diabetes oder Gefäßkrankheiten.

Paul macht es ab jetzt so:

• Kleine Portionen essen. Satt ist gut, aber übersättigt nicht.
• Viel Wasser trinken. Wasser hat keine Kalorien und kann helfen, dass Du Dich trotzdem satt fühlst.
• Selbst kochen: dann kriegst Du ein Gefühl dafür, was drin ist.
 

 

 

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