Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen!
Wenn Paul dieser Tage die Nase voll hat, dann scheint ihn die Erkältungswelle erwischt zu haben. So früh im Jahr, vor allem bei dem anhaltend kalten Wetter, fliegen doch nicht etwa Pollen durch die Gegend?!
Weit gefehlt, trotz eisiger Temperaturen im Januar sieht Paul, dass die Haselpollen bereits seit Mitte Januar durch die Luft schwirren. Wenn die Augen jucken, die Niesanfälle schubweise auftreten und kein Fieber im Spiel ist, dann steckt oft eine Pollenallergie dahinter.
Hygiene am Abend
Pollen verfangen sich tagsüber in der Kleidung und den Haaren. Paul wäscht sich seine Haare vor dem Schlafengehen, damit die Allergene nicht auf sein Kopfkissen gelangen und nachts Beschwerden machen.
Richtiges Lüften
Timing ist alles. Auf dem Land setzen Gräser und Bäume ab Sonnenaufgang Pollen frei, deswegen sollte man hier eher abends lüften. In der Stadt gibt es weniger Pollen-Quellen, aber die vom Umland herangewehten Pollen werden in den Straßen immer wieder aufgewirbelt. Hier lüftet man am besten morgens.
Die Apotheke zur Hand haben
Nicht abwarten, bis die Symptome unerträglich werden. Moderne Antihistaminika und abschwellende Nasensprays immer griffbereit haben, um sofort auf Belastungsspitzen reagieren zu können.
Ein allgemeiner Hinweis von Paul
Eine unbehandelte Allergie kann sich im schlimmsten Fall zu einem allergischen Asthma entwickeln. Bei den ersten Anzeichen oder bei Hinweisen anderer Allergiker am besten einmal ab zu Arzt oder Ärztin und das abklären lassen.
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