Zecken werden zur Dauergefahr!

Zecken werden zur Dauergefahr!

Zecken werden zur Dauergefahr!

Winter – haben wir sowas überhaupt noch? Manch einer ist wie Paul froh, wenn er nicht bei Minusgraden sein Auto frei kratzen muss, aber einen kalten Winter zu haben ist durchaus wichtig. Gerade, wenn es um Zecken geht. Früher dauerte die Zeckensaison von März bis Ende Oktober, inzwischen bleiben die Temperaturen aber so mild, dass die Spinnentiere ganzjährig aktiv sein können. Ab 6 Grad Bodentemperatur machen sie sich hingrig auf den Weg. Haustierbesitzer aufgepasst: Immer schön die Haut Eurer Fellnasen auf die ungebetenen Gäste absuchen!

Inzwischen ist es hier so kuschlig, dass sich sogar die von Vögeln aus Nordafrika eingeschleppte Hyalomma-Zecke richtig wohl fühlt und bleibt. Früher wäre sie bei Temperaturen unter Null dahingerafft worden, heute schafft sie es, ihren natürlichen Zyklus vom Ei über die Larve und Nymphe hin zum erwachsenen Tier zu durchlaufen.
 
Diese Tropenzecke ist größer als der heimische Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), bewegt sich vergleichsweise in einem hohen Tempo und kann Strecken von bis zu 100 Metern zurück legen. Sie bevorzugt größere Tiere, vom großen Hund bis zum Pferd. Aber auch der Mensch zählt zu ihren möglichen Wirten. Paul juckt es schon überall bei der Vorstellung…

In welchem Entwicklungsstadium sticht die Zecke wen?

Die Zecke entwickelt sich aus einem Ei, ist dann erst einmal eine Larve, wird zur Nymphe und schließlich erwachsen. Für jedes Stadium benötigt die Überlebenskünstlerin eine ausreichende Blutmahlzeit.

Die Zeckenlarve bevorzugt kleine Tiere, wie Mäuse, Vögel oder Igel.

Nymphen und erwachsene Zecken suchen sich größere Säugetiere, wie beispielsweise Hunde, Katzen, Pferde bis hin zum Menschen.

Von oben oder von unten?

Paul muss da mal mit einem weit verbreiteten Irrgauben aufräumen. Die in Deutschland heimischen Spinnentiere lassen sich nicht von Bäumen fallen oder laufen auf ihren Wirt zu (Das macht nur die Hyalomma-Zecke, die als Jäger aktiv ihren Wirt sucht). Warten ist energiesparender. Und einfach ein bisschen im hohen Gras oder Gestrüpp abhängen, bis etwas Passendes vorbei kommt, das können diese Parasiten sehr gut. Bis zu drei Jahren könnten sie ohne Nahrungsaufnahme überleben. 

Kommt ein schnüffelnder Hund, eine streunende Katze vorbei, dann heften sie sich einfach an. Da sie so klein und leicht sind, werden sie oft übersehen. Außerdem verteilen sie vor dem Zerschneiden der Haut eine Art Betäubungsmittel, um unbemerkt zu bleiben. Bis zu zwei oder drei Wochen können sie so inkognito an der Einstichstelle verharren.

Zeckenbiss oder Zeckenstich?

Das, was langläufig als Zeckenbiss benannt wird, ist eigentlich ein Zeckenstich. Die fiesen Parasiten haben einen Stechrüssel und verfügen zudem über ein scherenartiges Mundwerkzeug. Haben die kleinen Blutsauger die optimale Stelle gefunden, dann schneiden sie mit ihren Mundwerkzeugen die Haut auf, stechen mit dem Stechrüssel ins Gewebe und saugen sich so richtig satt. 
 

 

 
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